Dienstag, 26. August 2014

Rezension: Graphic Novel

 Strangers in Paradise 2 (Terry Moore)






Katchoo und Francine leben nun gemeinsam in einer kleinen Wohnung über einer Garage. Katchoo arbeitet an ihren Bildern und würde auch Francine gerne malen, doch diese ist sich nicht sicher, ob sie das auch möchte. In der Zwischenzeit sucht sich Francine einen Job. Das Leben der beiden könnte wunderschön sein, würde Katchoo ihre Vergangenheit nur endlich loswerden. Doch dann wird Katchoo erpresst, um einen weiteren Job für Darcy zu erledigen und die gesamte Idylle scheint zu zerbrechen  ...



 Schönes Cover, das neugierig macht

Auch dieser Band konnte mich wieder von sich überzeugen. Hier gefiel mir das Cover auch um einiges besser als beim ersten Band. Katchoo ist darauf gehüllt in das weiße Tuch wirklich gut getroffen und ich schätze, dass allein dieses Cover in einer Buchhandlung meine Aufmerksamkeit erregt hätte. Es ist wirklich schön geworden und macht einfach neugierig auf diese Graphic Novel.

Unterhaltende Storyline


Die Beziehung zwischen Francine und Katchoo tritt weiterhin auf der Stelle und immer wenn man denkt sie macht einen Schritt nach vorne, geht es sofort zwei Schritte zurück. Doch trotz allem bleibt die Story stets amüsant und verliert nie ihren Unterhaltungswert. Sie punktet mit ständig neuen Wendungen und unvorhersehbaren Ereignissen, die man sich selbst niemals so ausdenken könnte. Es ist also keineswegs schlecht, wenn die Beziehung keine richtigen Fortschritte macht, denn somit kann man diese Geschichte nur noch länger genießen.

Gelungene Mischung

Auch die Mischung in dieser Graphic Novel ist dem Autor wieder gut gelungen. Er nutzt für das Erzählen der Story wieder nicht nur die normalen Zeichnungen, sondern unterstützt diese unter anderem auch durch normalen Fließtext oder Songtexte an manchen Stellen. Schon allein deshalb wird diese Graphic Novel zu einem ganz besonderen Genuss. Es ist einfach eine einzigartige Mischung, die man in jedem Band dieser Reihe wieder präsentiert bekommt.

Gewohnter Zeichenstil, vor allem die Mimik gelungen

Der Autor bleibt seinem Zeichenstil treu und auch im zweiten Band konnte mich besonders seine Darstellungen der Mimik der einzelnen Charaktere überzeugen. Diese wirkt absolut authentisch und schon fast erschreckend realistisch. Die Charaktere erwachten dadurch wirklich vor den Augen des Lesers zum Leben und man konnte nicht anders als mit den Protagonisten mitzufühlen. Man wünscht sich einfach, dass es ein Happy End für Francine und Katchoo gibt, wünscht sich aber gleichzeitig eine Zukunft für David und Katchoo und am liebsten hätte man ja, dass alle drei einfach glücklich sein können.

Verwirrende Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit

Man erfährt in diesem Band auch mehr über Katchoos und Francines gemeinsame Vergangenheit. Dies ist wirklich sehr interessant und bringt mehr Licht ins Dunkle. Allerdings sind die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit manchmal sehr plötzlich und teils waren sie leider auch sehr verwirrend. Deshalb habe ich diesen zweiten Teil mit etwas gemischten Gefühlen zur Seite gelegt, teils war ich begeistert, teils aber auch verwirrt.



Der zweite Band der "Strangers in Paradise"-Reihe konnte mich ebenso wie der erste von sich überzeugen. Die Graphic Novel punktet mit einer einzigartigen Mischung an Inhalten, einer sehr amüsanten Handlung und einzigartigen Charakteren. Das Buch hat wirklich großen Unterhaltungswert und es hat mich lediglich gestört, dass die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit etwas verwirrend waren. Aus diesem Grund bekommt die Graphic Novel 4 Blue Wings von mir.



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